Der Schriftsteller Joseph Pla beschrieb Deià als ein “Weihnachtskrippen-Dorf“. Und tatsächlich sind diese von Natur und Meer umgebenen Häuser ein wirklich idyllischer Anblick. Es ist daher nicht überraschend, daß zahlreiche Künstler hier eine Zuflucht für ihre Inspiration fanden. Einer der berühmtesten war der englische Schriftsteller Robert Graves (1895-1985), dessen schlichtes Grab sich auf dem örtlichen Friedhof befindet.
Der Name Deià kommt von “aldea” (Siedlung) welches wiederum von dem Begriff “ad daia”, einer Vokabel aus der Zeit der maurischen Herrschaft (10. bis 13. Jhrd.), abgeleitet wurde. In dieser Epoche entstand durch den Bau von Terrassen zur Überwindung der Gefälle, die jeglichen Anbau unmöglich machten, eine funktionierende Landwirtschaft. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt ein hochentwickeltes Bewässerungs- und Drainagesystem, das noch heute genutzt wird.
Aus der architektonischen Gesamtheit der Gemeinde wären die Zisterzenser-Klöster Ca l´Abat (13.Jhdt.) und Son Rul·lan hervorzuheben und nicht weit davon entfernt Miramar. Ebenfalls erwähnenswert ist die Gemeindekirche San Juan Bautista auf der Spitze des Puig gelegen, deren Glockenturm auch als Wehrturm genutzt wurde. Der zauberhafte Flecken Llucalcari und einige emblematische Fincas wie „Son Marroig“ (an einem privilegierten Ort direkt vor dem durchlöcherten Eiland Sa Foradada gelegen) vervollständigen einen der schönsten Winkel Mallorcas.







