12. Mai 2009 15 Uhr: Es ist warm, aber bewölkt. Man kann nicht sagen, dass an der Platja S’Arenal recht viel los ist. Radfahrer, Spazier- und Strangänger werden von ähnlich gleichvielen fliegenden Händlern von allerlei Uhren, Spielzeug und Sonnenbrillen umlagert. Am Ballermann 6 stelle ich eine gewisse Konzentration an Leuten fest, die sich schon mal mit Gesang und Alkohol in Stimmung bringen.
Doch in der zweiten Hotelreihe ist es eher ruhig, längst sind nicht alle Hotels, Bars und Restaurants geöffnet. Die Vorbereitungen für die Saison aber laufen. Die Gäste aller Altersgruppen schlendern durch die Geschäfte, genießen die Ruhe vor dem Ansturm, Blumen präsentieren sich in vielen Farben.
Promotion findet an diesem Nachmittag nur zaghaft statt, man wirbt für eine Show mit Flyern. Ein Nachmittag vier Wochen später sieht ganz anders aus. Im Juni pulsiert das Leben schon nachmittags, laute Musik und viel mehr Menschen prägen sie Szene. So oder so, den Ballermann mag ich nicht als Urlaubsziel und fahre weiter nach Cala Ratjada.
Aber denen, die ihn mögen, sei gesagt: Der Ballermann lebt.









