Service-Hotline für Reisende
Urlauber wie Einheimische sind wegen der Anschläge auf Mallorca beunruhigt. Fundierte Informationen, aber auch diverse Gerüchte machen die Runde und sorgen für Verunsicherung. Die Redaktion des Mallorca-Blogs möchte seine Leserinnen und Leser über die aktuelle Lage auf Mallorca auf diesen Internetseiten aktuell informieren.
In einer Pressemitteilung der Regierung der Balearischen Inseln vom 10. August 2009 heißt es: “Zwei Sprengsätze von geringer Stärke wurden in den Toiletten von zwei Restaurants in Es Portitxol in Palma gelegt. Ein dritter Sprengsatz, ebenso von geringer Stärke, wurde in der Unterführung unter dem Plaza Mayor in Palma gelegt. In keinem der Fälle wurden Personen verletzt. Der bauliche Schaden ist kaum bemerkbar und – anders als teilweise berichtet – es sind keine Hotelgebäude betroffen.
Der Betrieb auf dem Flughafen und die übrige Infrastruktur funktioniert normal, obwohl die bereits bestehenden Sicherheitsvorkehrungen nochmals verstärkt wurden.”
Obwohl nach Einschätzung der Inselregierung unter Besuchern und Touristen derzeit eine eher gelassene Stimmung herrscht, hat die Regierung bereits vor einer Woche Sofortmaßnahmen für einen besseren Informationsfluss eingeleitet. Dazu gehört auch eine kostenlose dreisprachige (Spanisch, Englisch, Deutsch) Service-Nummer für Touristen.
- Telefon 900 900 365 für bereits auf der Insel befindliche Touristen (Hinweis: Aus dem Ausland ist diese Nummer kostenpflichtig mit der spanischen Vorwahl 0034 erreichbar.)
- kostenfreie Service-Nummer 0800 180 66 80 für Anfragen von Deutschland aus; erreichbar von Montag bis Samstag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr
Das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de) bittet Reisende, den Anweisungen der örtlichen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten und sich umsichtig zu verhalten, insbesondere Menschenansammlungen zu meiden. Weitere Anschläge seien nicht auszuschließen.
Behinderungen durch die nun verstärkten Maßnahmen der spanischen Sicherheitsbehörden seien möglich. Die touristische Infrastruktur der Insel sei derzeit nicht betroffen.
Reisende können sich mit ihren Fragen auch an Fluggesellschaften und Reiseveranstalter wenden.








W. Links
um 14:13 via Website
11 Aug 2009
Erst die Schweinegrippe, jetzt der ETA Terror, alles was der Insel in der wirtschaftlich schlechten Zeit noch gefehlt hat.
Der Verbraucherschutz Spanien hat auf seiner Seite http://www.vsspanien.de die Bilder der gesuchten Terroristen zugänglich gemacht, da davonauszugehen ist dass Residenten und Urlauber kaum auf die Website der Guadia Civil gehen.